Tarifkommission berät

Piloten prüfen präzisiertes Angebot der Lufthansa

+
Am Mittwoch war die mittlerweile 14. Streikwelle im laufenden Tarifkonflikt bei der Lufthansa zu Ende gegangen. Foto: Peter Kneffel

Frankfurt/Main (dpa) - Bei der Lufthansa wächst die Hoffnung auf eine Schlichtung mit den Piloten. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben seine am Mittwoch unterbreitete Lohn-Offerte gegenüber der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit erläutert.

Neben der Gehaltserhöhung von 4,4 Prozent in zwei Stufen habe man eine Einmalzahlung von 1,8 Monatsgehältern bei einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2018 angeboten, erklärte ein Lufthansa-Sprecher in Frankfurt. Man hoffe sehr, dass man über Verhandlungen den Einstieg in eine Schlichtung finde. Es gebe keine Verknüpfung mit anderen ungelösten Tarifthemen wie der Übergangsversorgung oder den Betriebsrenten.

Die VC hatte die Präzisierungen zur Höhe der Einmalzahlung und zur Laufzeit eingefordert. Nun müsse die Tarifkommission beraten, sagte ein Sprecher, ohne einen exakten zeitlichen Rahmen für die Entscheidung des Gremiums zu nennen. Die VC hat bei einer kürzeren Laufzeit bis Ende April 2017 Gehaltsverbesserungen von zusammen 22 Prozent verlangt. Der vorherige Tarifvertrag war bereits zum Mai 2012 ausgelaufen. Am Mittwoch war die mittlerweile 14. Streikwelle im laufenden Tarifkonflikt zu Ende gegangen.

Lufthansa-Mitteilung

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Zähes Ringen um letztes Hilfspaket für Griechenland

Es sind Griechenland-Rettungsverhandlungen - doch die Finanzminister gehen geradezu in Hochstimmung in die Eurogruppe. Aber dann zieht sich die Sache doch wieder in die …
Zähes Ringen um letztes Hilfspaket für Griechenland

Schock für Primark! Neue Studie enthüllt vernichtendes Detail über Modekette

Schock für den Mode-Riesen Primark! Eine Große Studie einer Mediengruppe aus Frankfurt enthüllt ein vernichtendes Detail über Modekette. Alle Infos hier. 
Schock für Primark! Neue Studie enthüllt vernichtendes Detail über Modekette

Angeblicher Tesla-Saboteur bezeichnet sich als Whistleblower

Tesla hat einen ehemaligen Mitarbeiter verklagt, der dem Konzern angeblich "mutwillig und arglistig" Schaden zufügen wollte. Nun setzt sich der Mann zur Wehr - er sei …
Angeblicher Tesla-Saboteur bezeichnet sich als Whistleblower

BER-Chef sieht noch Zeitreserven bis zur Eröffnung 2020

Noch immer werden im Terminal Kabel neu gezogen, Rohre erneuert, Brandmelder geprüft und Steuerungen programmiert. Der Chef erläutert den Zeitplan - in einem Punkt aber …
BER-Chef sieht noch Zeitreserven bis zur Eröffnung 2020

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.