Ärger für Autokonzern

Steuerdelikt kommt Porsche teuer zu stehen

Ein elektrischer Porsche Taycan Turbo S steht im Porsche Zentrum Stuttgart.
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Ärger für Porsche: Der Sportwagenhersteller konnte ein Steuerdelikt-Verfahren jetzt mit der Zahlung eines Bußgeldes beilegen.

Die Porsche AG hat Probleme wegen eines Steuerdelikts. Der Konzern muss deshalb ein hohes Bußgeld entrichten - und erwartet noch weiteren Ärger.

Stuttgart - Auch ein großer und mächtiger Konzern wie die Porsche AG kommt nicht darum herum, Steuern zu zahlen. Dabei ist die Liste an Tricks globaler Unternehmen groß, wie diese möglichst raffiniert umgangen werden können. Im Falle von Porsche kam es über einen Zeitraum von fünf Jahren zu falschen und unvollständigen steuerrelevanten Buchungen von Beträgen. Dem Sportwagenhersteller wurde deshalb Verletzung der Aufsichtspflicht vorgeworfen. Doch durch ein Bußgeld konnte das Verfahren jetzt abgeschlossen werden. Wie BW24* berichtet, muss Porsche 40 Millionen Euro wegen des Steuerdelikts zahlen.

Die Porsche AG hatte in der Vergangenheit bereits Ärger mit der Justiz. Aktuell läuft noch ein Verfahren wegen Abgasmanipulation (BW24* berichtete). *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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