Chinesischer Besitzer

Roboterbauer Kuka erhöht Jahresziele für 2017 deutlich

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Mehrheitsbesitzer von Kuka ist der chinesische Konzern Midea. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Augsburg (dpa) - Nach einem guten ersten Halbjahr hat der Roboterhersteller Kuka seine Jahresziele deutlich angehoben. Der Umsatz soll 2017 rund 3,3 Milliarden Euro erreichen, rund 200 Millionen Euro mehr als bisher angepeilt.

Dies teilte das Augsburger Unternehmen mit. Verglichen mit dem Vorjahr wäre dies eine Steigerung um etwa 12 Prozent.

Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) peilt Kuka ein Plus von mehr als 5,5 Prozent an, mindestens etwa 182 Millionen Euro. Davon müssten aber noch Kosten für die Übernahme der Schweizer Tochter Swisslog (knapp 9 Millionen Euro) sowie noch nicht bezifferbare Wachstumsinvestitionen (maximal 45 Millionen Euro) abgezogen werden. Im vergangenen Jahr hatte Kuka ein Ebit von rund 127 Millionen Euro erzielt.

Im ersten Halbjahr 2017 stieg der Umsatz um mehr als ein Drittel auf 1,8 Milliarden Euro. Kuka geht von weiter wachsenden Erlösen in China und Nordamerika aus, in Europa soll das Geschäft stabil bleiben. Mitte 2017 hatte das Unternehmen einen Auftragsbestand von 2,24 Milliarden Euro, rund 16 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Mitarbeiterzahl stieg um mehr als 1000 auf 13 755.

Erst am Montag hatte Kuka ein mehr als 100 Millionen Euro umfassendes Investitionsprogramm für seine Zentrale angekündigt. In Augsburg sollen bis 2025 eine neue Werkshalle, ein Bürohochhaus und ein Ausbildungszentrum entstehen. Kuka bleibe auch nach der Übernahme durch den chinesischen Midea-Konzern ein deutsches Unternehmen.

Kuka-Finanzberichte

Informationen zur Übernahme durch Midea

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