Treffen mit Mnuchin

Schäuble und US-Finanzminister setzen auf Zusammenarbeit

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Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (l) und US-Amtskollege Steven Mnuchin geben in Berlin eine gemeinsame Pressekonferenz. Foto: Soeren Stache

Berlin - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und sein neuer US-Amtskollege Steven Mnuchin wollen die internationale Kooperation weiter vorantreiben.

Es sei klar vereinbart worden, zusammenzuarbeiten und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, sagte Schäuble am Abend in Berlin nach einem ersten Treffen mit Mnuchin. "Wir haben eine gute Basis gefunden, ganz offen miteinander zu reden." Natürlich seien noch nicht alle Fragen gelöst worden.

Der US-Minister sprach von einem sehr produktiven Treffen mit einem breiten Themenspektrum. Beide Länder wollten sich für einen ausgewogeneren Handel zwischen beiden Volkswirtschaften einsetzen. "Das ist unser Schwerpunkt", sagte Mnuchin. "Wir wollen keinen Handelskrieg." Ungleichgewichte müssten aber beseitigt werden. Oberstes Ziel sei Wirtschaftswachstum. US-Präsident Donald Trump glaube an den freien Handel: "Er muss aber auch fair sein." Abkommen müssten auf Wechselseitigkeit beruhen.

Wichtig sei generell auch, dass die Länder weltweit nicht ihre Währungen manipulieren, sagte Mnuchin. Das sei auch wichtig für das Wirtschaftswachstum. Ein starker Dollar sei langfristig gesehen etwas Gutes und gut für das Vertrauen in die US-Wirtschaft. Zum Euro-Wechselkurs wollte er sich nicht äußern.

Zur künftigen Unternehmensbesteuerung in den USA machte Mnuchin keine näheren Angaben. Diskutiert werde auch eine "Grenzausgleichssteuer", die die Handelspartner hart treffen würde.

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