"Stolz auf Ingenieurskunst"

Scheuer sieht Fortschritte beim Diesel

+
Der künftige Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer sagte, er wolle Diesel-Fahrverbote vermeiden. Foto: Kay Nietfeld

Berlin (dpa) - Der designierte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat in der Debatte um die Zukunft des Diesels die Bedeutung der Jobs in der Automobilindustrie betont.

"Mir geht es darum, einmal die Hunderttausenden von Arbeitsplätzen ins Zentrum der Betrachtungen zu stellen", sagte Scheuer am Montag im TV-Sender "Phoenix" nach der Unterzeichnung des Koalitionsvertrags in Berlin. "Fakt ist, wir haben in den letzten Jahren erheblich die Schadstoffemissionen reduziert. Wir haben auch Effizienzgewinne beim Dieselmotor, beispielsweise bei den Entwicklungen. Da sollen wir auch mal stolz sein auf deutsche Ingenieurskunst."

Scheuer sagte, er wolle Diesel-Fahrverbote vermeiden. Es sei einiges erreicht worden, um die Luft in Städten besser zu machen. Die Bundesregierung werde auch für die schwierigeren Städte Lösungen erreichen.

In vielen Städten werden Schadstoff-Grenzwerte seit Langem nicht eingehalten. Diesel-Autos sind eine Hauptursache. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hatte Fahrverbote in Kommunen grundsätzlich für zulässig erklärt, wenn sie verhältnismäßig sind.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Dax schwächelt nach Trumps Absage an Nordkorea

Frankfurt/Main (dpa) - Der deutsche Aktienmarkt ist am Donnerstag nach einer weiteren "Hiobsbotschaft" von US-Präsident Donald Trump in die Knie gegangen.
Dax schwächelt nach Trumps Absage an Nordkorea

WLAN-Repeater bei Aldi zum Schnäppchenpreis - doch es gibt einen Haken

Aldi hat ab heute einen günstigen WLAN-Repeater im Angebot, der auch als Router genutzt werden kann. Doch es gibt einen entscheidenden Haken.
WLAN-Repeater bei Aldi zum Schnäppchenpreis - doch es gibt einen Haken

Flixbus will auf weiteren Bahnstrecken Züge fahren lassen

Berlin (dpa) - Der deutsche Fernbus-Marktführer Flixbus will der Deutschen Bahn auf weiteren Strecken auch mit Zügen Konkurrenz machen.
Flixbus will auf weiteren Bahnstrecken Züge fahren lassen

EU-Wettbewerbshüter und Gazprom einigen sich in Streit

Hat Gazprom seine marktbeherrschende Stellung in Osteuropa missbraucht? Mehrere Jahre stritten Brüssel und der russische Energieriese darüber. Eine saftige Geldstrafe …
EU-Wettbewerbshüter und Gazprom einigen sich in Streit

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.