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Sparkassen- und Volksbank-Kunden im Visier: Vorsicht vor dieser Betrugsmasche

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Von: Michelle Brey

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Vorsicht ist für Sparkassen- und Volksbanken-Kunden geboten.
Kunden von Sparkassen und Volksbanken sind derzeit verstärkt im Visier von Betrügern. © Noah Wedel/imago

Für die Kunden der Sparkasse und der Volksbanken Raiffeisenbanken ist Vorsicht geboten. Im Umlauf sind sogenannte Phishing-Mails, die es auf die persönlichen Daten abgesehen haben.

München - Sie wirken täuschend echt und sind gefährlich: Phishing-Mails. Wie es in einem Beitrag der Verbraucherzentrale heißt, stehen erneut besonders die Kunden der Sparkasse und der Volksbank im Visier von Betrügern.

Im E-Mail-Postfach ist also erneut besondere Vorsicht geboten, denn es ist nicht das erste Mal, dass Betrüger auf Sparkassen-Kunden abzielen. Erst im September 2021 warnten Verbraucherschützer vor angeblichen Sparkassen-Mails.

Sparkasse: Verbraucherzentrale warnt vor fieser Betrugsmasche - Phishing-Mails im Umlauf

Erneut seien viele Mails im Umlauf, die den Fokus auf die Daten der Sparkassen-Kunden gelegt haben, so die Verbraucherzentrale. So hieß es in einer Nachricht, dass das Online-Banking aktualisiert werde. Die Kunden müssten daher ihre Daten bestätigen, um die Funktion der Sparkasse auch weiterhin nutzen zu können. „Was Sie lediglich als geschätzter Sparkassen-Kunde machen sollen, sind Ihre Informationen zu bestätigen“, so der Wortlaut in der Mail. Des Weiteren wurde dem Kunden versprochen, dass es „neue Funktionen“ geben werde und diese eventuell von einem zugeteilten Kundenberater erklärt werden könnten.

Der Inhalt der Mail sei „der einer typischen Phishing-Mail“, so die Verbraucherzentrale. Sowohl die indirekte Anrede und ein Verweis auf einen weiterführenden Link („Auf der kommenden Seite können Sie Ihre Informationen validieren“) würden den Betrugsversuch demnach enttarnen. Gelingt es, solche Mails als Betrügermasche zu erkennen, solle man diese in den Spam-Ordner verschieben. Das rät die Verbraucherzentrale in dem aktuellen Fall den Sparkassen-Kunden.

Was ist Phishing? Wie sind Phishing-Mails zu erkennen?

Wie das Bundesamt für Sicherheit der Informationstechnik (BSI) informiert, ist das Wort Phishing eine Kombination der Wörter Passwort und Fishing (deutsch: Angeln). Gemeint ist also sozusagen das „Fischen nach Passwörtern“. Es handele sich um „Delikte, die vom ‚einfachen‘ Datendiebstahl über illegale Kontoabbuchungen bis hin zu Angriffen auf kritische Infrastrukturen“ reichen. Sogenannte Phishing-Mails sind Betrugsmails, die aufgrund ihrer Tarnung auf den ersten Blick häufig gar nicht als solche zu erkennen sind. Im Namen von Banken, Internetanbietern oder anderen Firmen erhalten Kunden Spam-E-Mails mit gefälschtem Absender.

Die Verbraucherzentrale* weist auf ihrer Website auf den Aufbau von Phishing-Mails hin. Enthalten seien „die Anrede, der Grund der Mailverschickung, die Notwendigkeit zum Handeln, der Zeitdruck, die Konsequenzen des Nichthandelns“. Besondere Hinweise seien ein beigefügter Link oder ein Dateianhang. Diese gelte es nicht anzuklicken beziehungsweise zu öffnen.

Vorsicht vor Phishing-Mails: Sparkasse und Volksbanken Raiffeisenbanken im Visier von Betrügern

Neben Sparkassen-Kunden sollten auch Kunden der Volksbanken Raiffeisenbanken ihre Mails gründlich lesen. Denn auch hier versuchen Betrüger an Daten zu gelangen. In einer Mail mit der Betreffzeile „Deaktivierung“ werde behauptet, dass der Empfänger verschiedene Nachrichten ignoriert habe. Aus diesem Grund seien einige Dienste, die das Konto betreffen, „vorübergehend gesperrt“. Das steht in einer Nachricht, die der Verbraucherzentrale gemeldet wurde. Der Kunde wurde daraufhin aufgefordert, sich über einen Link anzumelden, um das Konto wieder zu entsperren.

Zu guter Letzt versuchten die Betrüger die Mail-Empfänger unter Druck zu setzen: „Wenn Sie diese letzte Mail ignorieren, werden Ihre Zugänge bis zur Lösung des Streitfalls gesperrt.“ Schon zu Beginn des Jahres warnte die Verbraucherzentrale Volksbank-Kunden vor Mails.* (mbr) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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