Aktie stürzt nachbörslich ab

Spielzeugriese Mattel kriselt

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Mattels Klassiker Barbie bereitete zum Jahresende wieder Probleme, nachdem neue Varianten die Verkäufe zwischenzeitlich belebt hatten. Foto: Fredrik von Erichsen

El Segundo (dpa) - Der Barbie-Hersteller Mattel hat Anleger mit einem Geschäftseinbruch im Weihnachtsquartal geschockt.

In den drei Monaten bis Ende Dezember schrumpften die Erlöse verglichen mit dem Vorjahreswert um überraschend starke acht Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar (1,7 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Der Überschuss ging sogar um 19 Prozent auf 174 Millionen Dollar zurück und lag damit deutlich unter den Erwartungen der Wall Street. Die Aktie stürzte nachbörslich zeitweise um über zehn Prozent ab.

Mattel leidet unter dem Verlust des Auftrags zur Produktion der beliebten Spielzeug-Prinzessinnen des Unterhaltungsriesen Disney, den der US-Erzrivale Hasbro im letzten Jahr abgeluchst hat. Auch der Klassiker Barbie bereitete zum Jahresende wieder Probleme, nachdem neue Varianten die Verkäufe zwischenzeitlich belebt hatten.

Um das Ruder bei Mattel herumzureißen, wurde die Google-Managerin Margaret Georgiadis verpflichtet. Sie soll Vorstandschef Christopher Sinclair am 8. Februar ablösen, wie das Unternehmen bereits am Vortag angekündigt hatte. Sinclair hatte den Spitzenposten erst Anfang 2015 übernommen.

Mattel-Mitteilung

Mitteilung zum Chefwechsel

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