Kaum Neuinfektionen

Stimmung in Chinas Industrie erholt sich von Rekordeinbruch

Der Hafen der ostchinesischen Stadt Hefei. Wegen der Ausbreitung des Coronavirus standen viele Fabriken und Häfen in China wochenlang still. Foto: Zhou Mu/Xinhua/dpa
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Der Hafen der ostchinesischen Stadt Hefei. Wegen der Ausbreitung des Coronavirus standen viele Fabriken und Häfen in China wochenlang still. Foto: Zhou Mu/Xinhua/dpa

Wegen der Corona-Krise hat die Stimmung in den chinesischen Unternehmen arg gelitten, aber Experten sehen nun Licht am Endes des Tunnels.

Peking (dpa) - Die Stimmung in Chinas Industrie hat sich nach einem Rekordeinbruch wegen des Coronavirus wieder aufgehellt. 

Wie das Pekinger Statistikamt mitteilte, machte der offizielle Einkaufsmanagerindex (PMI) des herstellenden Gewerbes im März einen Sprung von 35,7 auf 52 Punkte.

Vor dem Hintergrund des Coronavirus-Ausbruchs war die Stimmung in Chinas Industrie im Januar und Februar auf ein Rekordtief gesunken. Werte über der kritischen Grenze von 50 Punkten deuten auf eine positive Stimmung in der Wirtschaft hin, während darunter von einem Abschwung auszugehen ist.

Die strengen Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Lungenkrankheit Covid-19 hatten die chinesische Wirtschaft praktisch zum Stillstand gebracht. Langsam nehmen Fabriken und Unternehmen jedoch die Arbeit wieder auf. Bereits seit Wochen werden kaum noch inländische Neuinfektionen mehr mit dem Coronavirus gemeldet, sondern vor allem "importierte Fälle". 

Wie das Statistikamt weiter mitteilte, hätten mehr als die Hälfte der befragten Firmen wieder mit der Arbeit begonnen und die Produktion aufgenommen. Dies bedeute jedoch nicht, dass Chinas Wirtschaft schon wieder ein zur Normalität zurückgekehrt sei. 

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