Fahrdienst-Vermittler

Uber stoppt Tests selbstfahrender Autos nach Unfall

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Das undatierte Handout-Foto zeigt ein selbstfahrendes Uber-Fahrzeug in Pittsburgh, Pennsylvania, USA.

San Francisco - Uber hat seine selbstfahrenden Test-Autos vorsichtsweise von der Straße genommen, nachdem eines der Fahrzeuge in einen Unfall verwickelt war.

An dem Zusammenstoß sei nicht der Wagen des Fahrdienst-Vermittlers, sondern der Fahrer des anderen Autos schuld gewesen, der die Vorfahrt genommen habe, sagte eine Sprecherin der Polizei in Tempe im Bundesstaat Arizona dem Finanzdienst Bloomberg am Wochenende. Uber machte zunächst keine Angaben dazu, ob der Wagen zum Zeitpunkt des Unfalls von der Software oder vom Menschen am Lenkrad gesteuert wurde.

Der Aufprall muss einige Wucht gehabt haben: Unter anderem der TV-Sender ABC veröffentlichte Fotos, auf denen zu sehen war, wie ein umgebautes Auto mit Ubers Roboterwagen-Sensoren auf dem Dach auf der Seite lag. Ein Passagier war dem Unternehmen zufolge nicht an Bord. Uber befördert testweise auch Fahrgäste mit den Wagen, die in Pittsburgh und Arizona unterwegs sind. Der Chef von Ubers Roboterwagen-Entwicklung, Anthony Levandowski, hatte Ende Februar gesagt, dass rund ein Dutzend selbstfahrende Autos der Firma auf der Straße seien.

dpa

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