Zahlreiche neuen Filialen geplant

Vapiano geht an die Börse

Vapiano plant noch in diesem Jahr an die Börse zu gehen. Mit dem Gewinn will die Restaurantkette weitere Filialen eröffnen und auch international weiter durchstarten. 

Bonn/Frankfurt - Die Restaurantkette Vapiano zieht es 15 Jahre nach der Gründung an die Börse. Die Notierung werde voraussichtlich noch in diesem Jahr erfolgen, erklärte das Unternehmen am Mittwoch am Sitz in Bonn. Es sollen neue Aktien im Volumen von 85 Millionen Euro ausgegeben werden, zudem wollen sich die Alteigentümer von Anteilen in bislang unbekannter Höhe trennen. Angestrebt wird der Einzug in den regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse, den sogenannten Prime Standard. Das eröffnet Vapiano später grundsätzlich auch die Aufnahme in einen Index der Dax-Familie.

Vapiano ist bekannt für seine italienischen Nudel- und Pizzagerichte. Die Kette wurde 2002 in Hamburg gegründet und betreibt mittlerweile 185 Restaurants weltweit, die meisten davon in Deutschland und dem restlichen Europa. Es gibt aber auch Filialen in Übersee, etwa in New York. Bis Ende 2020 soll sich die Zahl der Restaurants auf 330 beinahe verdoppeln. Von 2014 bis 2016 war der Umsatz nach Unternehmensangaben jährlich um rund 28 Prozent gewachsen auf zuletzt knapp 249 Millionen Euro. Der bereinigte operative Gewinn (Ebitda) lag zuletzt bei 28,6 Millionen Euro.

Die Einnahmen aus dem Börsengang sollen vornehmlich in den Ausbau des Geschäfts in bestehenden und neuen Märkten gesteckt werden sowie zu einem kleineren Teil in die Rückzahlung eines Gesellschafterdarlehens. Vor allem international wolle Vapiano zulegen, erklärte Firmenchef Jochen Halfmann. „Wir sind davon überzeugt, dass der Zugang zum Kapitalmarkt der richtige Schritt ist, um unsere Wachstumspläne zu unterstützen.“

Zuletzt machte Vapiano mit abgelaufenen Lebensmittel Schlagzeilen

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Fuhrparkmanager: Dieselautos nicht so leicht zu ersetzen

Besonders gewerbliche Kunden kaufen nach wie vor Diesel-Fahrzeuge. Fuhrparkmanager spielen dabei eine wichtige Rolle - und sagen klar, dass sie auf den Diesel nicht …
Fuhrparkmanager: Dieselautos nicht so leicht zu ersetzen

Besseres Wetter: ICE-Züge der Bahn fahren wieder planmäßig

Die ICE-Züge der Bahn fahren nur kurze Zeit etwas langsamer als sonst. Dann hebt der Konzern die Anweisung an seine Lokführer auf, weil das Wetter doch nicht so schlecht …
Besseres Wetter: ICE-Züge der Bahn fahren wieder planmäßig

Loch auf A20 bereitet Ostsee-Tourismusbranche Sorgen

"Wie konnte das nur geschehen?" Auch noch nach Wochen sorgt der Anblick des Lochs auf der A20 für hilfloses Kopfschütteln. Die Ursachenforschung steht hinten an. …
Loch auf A20 bereitet Ostsee-Tourismusbranche Sorgen

Ryanair geht nach Streikdrohung auf Piloten zu

Ryanair-Chef Michael O'Leary hat sich gern als Gewerkschaftsfresser gegeben. Weil nun Streiks in der verkehrsreichen Weihnachtszeit in ganz Europa drohen, legt der Ire …
Ryanair geht nach Streikdrohung auf Piloten zu

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.