Schlecht für den Verbraucher

Verbände warnen vor Macht großer Lebensmittelkonzerne

+
Lediglich vier Großkonzerne kontrollieren rund 70 Prozent des Welthandels mit Agrarrohstoffen. Foto: Daniel Karmann

Berlin (dpa) - Vom Acker bis zum Supermarkt bestimmen weltweit immer weniger Konzerne den Markt mit Lebensmitteln.

Umwelt- und Entwicklungsorganisationen warnten in Berlin vor einer enormen Machtkonzentration zum Nachteil nicht nur von Landwirten, sondern auch von Verbrauchern.

So kontrollierten lediglich vier Großkonzerne rund 70 Prozent des Welthandels mit Agrarrohstoffen. Fänden derzeit geplante Fusionen statt, würden drei Konzerne mehr als 60 Prozent des globalen Markts für Saatgut und Pestizide bestimmen.

Das nehme den Verbrauchern die Freiheit, qualitativ hochwertige Lebensmittel auszuwählen, kritisierten die Herausgeber des "Konzernatlas 2017". "Die Vielfalt im Supermarktregal wird uns nur vorgegaukelt."

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Zähes Ringen um letztes Hilfspaket für Griechenland

Es sind Griechenland-Rettungsverhandlungen - doch die Finanzminister gehen geradezu in Hochstimmung in die Eurogruppe. Aber dann zieht sich die Sache doch wieder in die …
Zähes Ringen um letztes Hilfspaket für Griechenland

Schock für Primark! Neue Studie enthüllt vernichtendes Detail über Modekette

Schock für den Mode-Riesen Primark! Eine Große Studie einer Mediengruppe aus Frankfurt enthüllt ein vernichtendes Detail über Modekette. Alle Infos hier. 
Schock für Primark! Neue Studie enthüllt vernichtendes Detail über Modekette

Angeblicher Tesla-Saboteur bezeichnet sich als Whistleblower

Tesla hat einen ehemaligen Mitarbeiter verklagt, der dem Konzern angeblich "mutwillig und arglistig" Schaden zufügen wollte. Nun setzt sich der Mann zur Wehr - er sei …
Angeblicher Tesla-Saboteur bezeichnet sich als Whistleblower

BER-Chef sieht noch Zeitreserven bis zur Eröffnung 2020

Noch immer werden im Terminal Kabel neu gezogen, Rohre erneuert, Brandmelder geprüft und Steuerungen programmiert. Der Chef erläutert den Zeitplan - in einem Punkt aber …
BER-Chef sieht noch Zeitreserven bis zur Eröffnung 2020

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.