Einfuhrverbote in Afrika und Asien

Vogelgrippe trifft deutschen Geflügelexport hart

+
Stallpflicht für Geflügel wegen Vogelgrippe.

Berlin - Die Ausbreitung der Vogelgrippe trifft den deutschen Export von Geflügel und Geflügelprodukten. Es sollen sogar schon Einfuhrverbote in Afrika und Asien verhangen worden sein.

Israel, Japan, Südafrika und Südkorea haben inzwischen Einfuhren aus Deutschland verboten, wie es am Montag aus dem Bundesagrarministerium hieß. Faktisch sind Exporte in zwölf weitere Länder außerhalb der EU vorerst nicht möglich, da in den nötigen Dokumenten die Freiheit Deutschlands von der Vogelgrippe nicht bescheinigt werden kann.

Das Ministerium bemüht sich darum, mit Zielländern für Exporte über sogenannte Regionalisierungen zu verhandeln. Demnach könnte in diese Länder weiter exportiert werden - mit Ausnahme von Geflügel aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Dort ist der Erreger auch bei Nutzgeflügel und nicht nur bei Wildvögeln gefunden worden.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Apfelbauern rechnen mit deutlich geringerer Ernte

Kalte Nächte im April - Apfelbauern in den wichtigen Anbaugebieten am Bodensee und im Alten Land erwarten deswegen nun massive Schäden. Die Landwirte rechnen mit einer …
Apfelbauern rechnen mit deutlich geringerer Ernte

Trotz Warnungen: Türkei als Last-Minute-Ziel gefragt

Vor einem Monat verschärfte die Bundesregierung ihren Kurs gegenüber der Türkei. Privatreisende rief Außenminister Gabriel zu erhöhter Vorsicht auf. Doch bisher …
Trotz Warnungen: Türkei als Last-Minute-Ziel gefragt

Mehr als zehn Interessenten buhlen um Air Berlin

Für die insolvente Air Berlin gibt oder gab es offenbar deutlich mehr Interessenten als bisher bekannt. „Wir haben mit mehr als zehn Interessenten gesprochen, darunter …
Mehr als zehn Interessenten buhlen um Air Berlin

Analyse: Viele Haushalte mussten mehr heizen

Eschborn (dpa) - Wegen der kühlen Witterung in den Wintermonaten des Jahres 2016 mussten viele Haushalte in Mehrfamilienhäusern laut einer Analyse mehr heizen als im …
Analyse: Viele Haushalte mussten mehr heizen

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.