Börse in Frankfurt

Nordkorea-Krise und schwierige Regierungsbildung bremsen Dax

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Im Schriftzug "DAX" spiegelt sich die große Anzeigetafel im Handelssaal der Börse in Frankfurt am Main.

Die Nordkorea-Krise und die Ungewissheit über die Regierungsbildung nach der Bundestagswahl haben auf die deutschen Aktienkurse gedrückt.

Frankfurt/Main - Der Dax gab im frühen Handel um 0,33 Prozent auf 12.552,75 Punkte nach. Zum Wochenbeginn hatte es noch kaum Bewegung gegeben. Seit zwei Wochen bewegt sich der Dax in einer insgesamt engen Spanne.

Im Konflikt um Nordkoreas Atomprogramm haben sich das Regime in Pjöngjang und die USA erneut einen rhetorischen Schlagabtausch geliefert.

Das Weiße Haus wies am Montag eine Aussage Nordkoreas als absurd zurück, Präsident Donald Trump habe den Krieg erklärt. Das hatte der nordkoreanische Außenminister Ri Yong Ho zuvor in New York gesagt. Er drohte zudem mit dem Abschuss amerikanischer Kampfjets.

Dieser Schlagabtausch "sollte die Investoren sehr beunruhigen", schrieb Dirk Gojny von der National-Bank. Es bestehe das Risiko einer militärischen Eskalation.

Die nur verhaltenen Kursverluste in Asien deuteten auf einen "Gewöhnungseffekt" auf Seiten der Anleger hin. Marktanalyst Michael Hewson machte zudem die politische Unsicherheit nach der Bundestagswahl für die Zurückhaltung verantwortlich.

Der MDax, in dem die Aktien mittelgroßer Konzerne vertreten sind, gab um 0,15 Prozent auf 25 595,31 Punkte nach. Der Technologiewerte-Index TecDax verlor 0,22 Prozent auf 2404,61 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 handelte 0,2 Prozent niedriger auf 3530,83 Punkte.

dpa

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