Umwelt droht massiver Schaden

Wassersportler protestieren gegen Fehmarnbelt-Tunnel

Unterstützer und Aktivisten der Protestaktion "Beltretter" halten ein Banner mit dem Text "Ostsee schützen. Tunnelbau stoppen!" und ein blaues Kreuz, während sie in der Ostsee am Naturschutzgebiet Grüner Brink nahe dem Fähranleger Puttgarden stehen. Foto: Christian Charisius/dpa
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Unterstützer und Aktivisten der Protestaktion "Beltretter" halten ein Banner mit dem Text "Ostsee schützen. Tunnelbau stoppen!" und ein blaues Kreuz, während sie in der Ostsee am Naturschutzgebiet Grüner Brink nahe dem Fähranleger Puttgarden stehen. Foto: Christian Charisius/dpa

Taucher und andere Wassersportler verliehen mit einem Flashmob ihren Unmut über das geplante Infrastrukturprojekt Nachdruck.

Fehmarn (dpa) - Mit einem Flashmob auf dem Wasser haben Wassersportler vor Fehmarn gegen den geplanten Bau des Ostseetunnels zwischen Deutschland und Dänemark protestiert.

Mit einem 24 Meter langen blauen Andreas-Kreuz - dem Symbol des Widerstandes gegen das Bauvorhaben - schwammen Surfer, Taucher und andere Wassersportler in der Ostsee, um ihrem Unmut über das geplante Infrastrukturprojekt Nachdruck zu verleihen. Etwa 30 Aktivisten waren nach Angaben eines dpa-Reporters im Wasser.

Der Tunnelbau würde der Umwelt und dem Tourismus an der gesamten Lübecker Bucht massiven Schaden zufügen, sagte die Sprecherin der Initiative "Beltretter", Karin Neumann, am Sonntag. Die Initiative, in der zahlreiche Bürgerinitiativen, Unternehmen und Einzelpersonen aus der Region zusammengeschlossen sind, fordert seit Jahren eine Neubewertung des Infrastrukturprojektes. Anfang September will das Bundesverwaltungsgericht über mehrere Klagen gegen den Bau des rund 19 Kilometer langen Straßen- und Eisenbahntunnels entscheiden.

© dpa-infocom, dpa:200712-99-762393/3

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