Keine Einigung

Zähe Verhandlungen: Fast-Food-Ketten streiten um Stundenlohn

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McDonald's

Wiesbaden - Im Streit um „Hungerlöhne“ bei den deutschen Fast-Food-Ketten geht es nicht voran. Auch die vierte Verhandlungsrunde um einen neuen Abschluss blieb ergebnislos.

Im Tarifstreit der Systemgastronomie hat es auch in der vierten Verhandlungsrunde keinen Durchbruch gegeben. Das Angebot der Arbeitgeber von vier Prozent mehr Geld wurde von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) am Freitag in Wiesbaden abgelehnt. 

Die NGG fordert für die bundesweit rund 100.000 Beschäftigten der Branche eine Erhöhung von sechs Prozent und für die unteren Lohngruppen einen deutlichen Abstand zum Mindestlohn. Verhandelt wird unter anderem für die Beschäftigten von Schnellrestaurants wie McDonald's, Burger King oder Pizza Hut.

„Schmerzgrenze erreicht“

Der Bundesverband der Systemgastronomie sei jederzeit zu einer Rückkehr an den Verhandlungstisch bereit, erklärte die Verhandlungsführerin Andrea Belegante. Mit dem Angebot sei jedoch die betriebswirtschaftliche Schmerzgrenze erreicht worden. 

Eine Gewerkschaftssprecherin nannte das Angebot der Arbeitgeber nach den abgebrochenen Gesprächen dagegen enttäuschend. Der Vorschlag beinhalte Leermonate für die Beschäftigten, sei über zwei Jahre gestreckt und liege deutlich unter den Vorstellungen der NGG. Unlängst hatten Beschäftigte sogar in Berlin gegen „Hungerlöhne“ demonstriert.

McDonald‘s hatte zuletzt auch mit Absatzproblemen zu kämpfen - und will sich deswegen kulinarisch nun auf das Wesentliche besinnen.

dpa

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